Atzmännig

Atzmännig, bekannt als Freizeitparadies vor den Toren Zürichs, mit seiner Rodelbahn, dem Freizeitpark und Seilpark, bietet Spass und Nervenkitzel mitten in der Natur. Erwachsene und Kinder erfreuen sich hier an zahlreichen Attraktionen, angefangen von der Monzabahn über die 700 Meter lange Rodelbahn, den luftigen Seilpark bis hin zur Sesselbahn, welche herrliche Aussichten auf den Obersee und das Alpen-Panorama gewährt. Ideal lässt sich ein Aufenthalt mit einer speziellen Übernachtung im PODhouse oder der Atzmännig Lodge abrunden.

Hannibals Reise, erste Etappe  

Eigentlich heisst er ja Hannibal. Aber die meisten nennen ihn «Hänne». Sogar seine eigene Grossmutter. Die heisst Hanna und ist 104 Jahre alt. Sagt zumindest Hänne. Und fast blind ist sie auch.  

In der Zeit, als alle zuhause bleiben mussten, auch Du, hat sie ihm all ihre Geschichten erzählt. Nun hat sie keine mehr.  

Nicht so schlimm. Hänne bringt ihr ganz viel neue. Er wollte ohnehin die Welt ausserhalb der Stadt kennenlernen und all die Geschichten hören, die es dort gibt. Und das sind viele. Hat ihm die Grossmutter versprochen. «Die Welt in den Bergen und Wäldern ausserhalb der grauen lauten Stadt sind voll davon», hat sie ihm gesagt und ihm ein dickes Erdnussbutterbrot für seine Reise eingepackt.  

Jetzt will Hänne den ganzen Sommer lang Geschichten sammeln und sie der Grossmutter im Herbst nach Hause bringen. Mit seinem Wohnmobil ist er unterwegs mit dem «Klapperlapapp» und trifft Menschen und Märchen – und natürlich Dich und deine eigene Geschichte. Und noch so einiges mehr, was eine fast blinde Elefanten-Grossmutter halt so braucht.  

Angefangen hat Hännes Reise auf dem Atzmännig. Das ist ein Berg. Kein grosser, aber ein sehr schöner. Eigentlich wollte Hänne hier ja Gold suchen. Für Hanna und sich selbst. Aber gefunden hat er nur Katzengold. Pyrit. Nicht so schlimm. Dieser glitzernde Stein soll ja immerhin gegen Bauchweh helfen. Das ist doch Gold wert.  

Zudem hat Hänne herausgefunden, dass der Berg hier mal auseinander und ins Tal gefallen ist. Gut, ist das ist schon fast ewig her. Heute gibt es hier nur noch lustige Sachen, wie einen Seilpark, Kinderwanderwege und eine Rodelbahn. Leider ist das meiste für Elefanten nicht erlaubt. Nur für Kinder und ihre grossen Menschen. Schlimm ist das nicht. Denn Hänne hat immerhin ein paar wunderbare Geschichten kennengelernt, Lieder gehört und Katzengold gefunden. Zudem hat er erfahren, dass es einen Ort gibt, an dem er für seine Grossmuttter kalte Luft in einem Konfiglas fangen kann. Das wird sie freuen, wenn sie sich das nächste Mal die Vorderfüsse verbrennt, wenn sie den Gugelhopf aus dem Backofen nimmt.  

Wo es diese kalte Luft gibt, fragt Du? Auf dem Aletsch natürlich. Aber davon erzählen wir Dir das nächste Mal. Oder Du kommst gleich mit.

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Wissen

Atzmännig

Auch heute noch weiss man, dass rund um den Atzmännig in alter Zeit nach Gold gesucht wurde, und nicht unweit ist das sagenhafte «Goldloch» zu finden. Doch was ist heute noch bekannt von den wundersamen Goldsuchern, die man für Zauberer hielt? Und was bedeutet eigentlich Atzmännig?

Atzmännig und das Gold der Venediger

«Atzmännig und das Gold der Venediger»[PDF]